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Bereitschaftsabend
OV Lauterbach
12. April 2018

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DRK-Ortsverein Lauterbach
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Jahresbericht

Tätigkeitsbericht für 2014

Bereitschaft Lauterbach

 

 

Ich möchte meinen ersten Tätigkeitsbericht mit einem großen Dankeschön an alle Aktiven des DRK Ortsverein Lauterbach beginnen. Durch eure Unterstützung war mir die große Aufgabe, die ich im Mai 2014 übernommen habe, an manchen Stellen doch leichter gemacht worden. Mit Stolz kann ich sagen, dass wir eine schlagkräftige Mannschaft sind, welche auch über die Grenzen Lauterbachs hinaus bekannt ist und dort ebenfalls Lob und Anerkennung erhält.

 

Mein besonderer Dank geht an die Helferinnen und Helfer der Bereitschaft Lauterbach, die im vergangenen Jahr 2014 insgesamt  9047 Dienststunden verrichtet haben.

 

Erbracht haben wir die Stunden bei diversen Ausbildungen, Sanitätsdiensten, Einsätzen und Übungen. Folgend möchte ich gerne allen Anwesenden einmal eine kleine aber doch aussagekräftige Aufstellung geben, wo die Aktiven der Bereitschaft Lauterbach „ihre Finger im Spiel“ hatten:

 

Fangen wir mit den Sanitätsdiensten an.

 

Insgesamt wurden 108 Sanitätsdienste durchgeführt:

 

  • 38 Eishockeyspiele (EC Lauterbach, EC Wallernhausen, EC Pohlheim)
  • Winter Wunder Land EC Lauterbach
  • Eishockeyturnier Commerzbank Deutschland
  • Karnevalsumzug  Kikiriki Freiensteinau
  • Regionaltreffen des VDK Hessen-Thüringen
  • LCV Gardetanzturnier
  • Motocross Rennen Feldatal
  • ADAC Hessenrallye Vogelsberg
  • Diverse Reitturniere RuF Landenhausen
  • Reitturnier HIPPO Promotion Angersbach
  • Hessentag Bensheim
  • Reitturnier RuF Schlitz
  • Prämienmarkt Lauterbach
  • Ironman Frankfurt
  • Fußballturnier Volksbank Lauterbach-Schlitz e.G.
  • Schottenring Grandprix
  • Bulldog-Messe Alsfeld
  • Galapräsentation von Reitpferden in Alsfeld
  • Hessisches Vielseitigkeitsreitturnier Sickendorf
  • Weihnachtswanderung Eichbergschule Lauterbach
  • Fußballturnier VFL Lauterbach

Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte

 

Insgesamt wurden 15 Bereitschaftsabende, 1 Bereitschaftstag und 1 Reanimationstraining durch das Ausbildungsteam der Bereitschaft Lauterbach vorbereitet und durchgeführt.

 

Auch wurde wieder an diversen Lehrgängen des Landesverbandes teilgenommen. Folgende Seminare wurden absolviert:

 

  • Pressearbeit auf OV Ebene (1 Helfer)
  • Modulausbildung B1 und B2 (1 Helfer)

 

Durch die Ausbilder des DRK Kreisverband Lauterbach wurden ebenfalls Lehrgänge angeboten. Auch hier waren Helferinnen und Helfer unserer Bereitschaft als Teilnehmer mit dabei:

 

  • Rotkreuzeinführungsseminar (6 Helfer)
  • PSNV Grundlehrgang (1 Helfer)
  • Sprechfunklehrgang (8 Helfer)
  • Endanwenderumschulung Digitalfunk (5 Helfer)

 

Fernmeldegruppe:

 

Auch unsere Fernmeldegruppe hat im Jahr 2014 wieder an mehreren Sitzungen und Ausbildungsabenden teilgenommen.

 

Auch war man in 2014 wieder beim Ironman in Wiesbaden zu Gange. Dort wurde durch unsere Fernmeldezentrale die Einsatzleitung gestellt. Weiterhin waren die aktiven Fernmelder beim Ski Weltcup Springen in Willingen im Einsatz und unterstützten die dortige Einsatzleitung. An den Fachdienstabenden wurde das Material gewartet und die Fernmeldegruppe aus- und weitergebildet. Weiterhin wurde ein Ausflug nach Havelberg unternommen. Unter dem Motto: „Ein Jahr nach dem Hochwasser“, machten sich 4 Helfer der Fernmeldegruppe auf den Weg nach Havelberg um sich die jetzige Situation ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe noch mal anzuschauen. Dort traf man sich mit Vertretern des DRK KV Östliche Altmark e.V. in Stendal.

Weiterhin nahmen unsere Fernmelder an einer Betreuungszugübung des Landesverband Hessen in Fritzlar teil. Hier wurde in einem Wettkampf der Beste Betreuungszug Hessens gesucht.

 

Abteilung Blutspende:

 

Das Blutspendeteam der Bereitschaft hatte auch im Jahr 2014 wieder 14 Blutspendetermine zu betreuen. Hiervon fanden

 

  • 12 Termine in Lauterbach

und

  •   2 Termine in Herbstein 

 

statt. Nähere Einzelheiten hierzu werden wie gewohnt von Frau Marika Groß berichtet.

 

Übungen:

 

Um nicht nur trockene Theorie zu erlernen, ist es wichtig in regelmäßigen Abständen Übungen stattfinden zu lassen. Hier konnte man die erlernte Theorie in die Praxis umsetzen. An folgenden Übungen waren unsere Helfer aktiv dabei:

 

  • 1 x Übung mit FFW Lautertal
  • 1 x Übung der KatS-Einheiten der Feuerwehr in Herbstein
  • 1 x Alarmübung OV Lauterbach
  • 1 x Übung mit der FFW Wartenberg
  • 1 x Übung mit dem 2. Sanitätszug Vogelsberg und der Feuerwehr Gemeinde Mücke
  • 1 x Alarmübung mit der FFW Lauterbach

 

Mein Dank geht hier an alle beteiligten Feuerwehren aus Lauterbach, Wartenberg, Lautertal. Die Akzeptanz untereinander kann nur verbessert werden, wenn man zusammen arbeitet und Übungen abhält. 

 

Einsätze:

 

·         2 Einsätze zusammen mit dem OLRD Vogelsbergkreis:

   

o   30.06. Verkehrsunfall Schotten

o   30.12. Busunfall A 4

 

·         36 Einsätze der Rettungsdienstverstärkung

 

·         1 Einsatz Ortsverein Lauterbach

 

o   Zu einer Bereitstellung für einen Brandeinsatz beim Waldbrand wurden die anwesenden Helfer der RDV zur Unterstützung des Betreuungszuges mit eingesetzt.

·         Ein Auslandseinsatz, in der Zeit vom 10.12. – 14.12.2014 haben Sonja Wiegel und Thilo Märker im Auftrag des Generalsekretariates einen Hilfstransport nach Serbien begleitet. Hier wurden LKW´s für das serbische Rote Kreuz gebracht.

 

Insgesamt sind dies 40 Einsätze für die Helferinnen und Helfer des DRK OV Lauterbach. Hierdurch ergibt sich eine Steigerung der Einsatzzahlen im Vergleich zu 2013 um 74 %.

 

Lobenswert erwähnen möchte ich, dass bei jedem Einsatz, egal zu welcher Zeit die Alarmierung eingeht, engagierte Einsatzkräfte vor Ort sind und mit Spaß und Freude, aber auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit die Einsätze bestreiten.

Nun möchte ich gerne erläutern, wie wir all diese Einsätze, Sanitätsdienste, Ausbildungen und Termine bewerkstelligt haben. Hierzu gehört neben einem Fuhrpark der immer auf dem Laufenden gehalten werden muss, auch die nötige „Man-Power“.

 

Personalstand zum 31.12.2014: 

 

Die Bereitschaft besteht zurzeit aus 53 Personen, davon sind

 

  • 2 Ärzte, mit Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
  • 51 Helferinnen und Helfer
    • davon 10 Rettungsassistenten, 14 Rettungssanitäter, 27 Sanitätshelfer
    • 11 Führungskräfte (Trupp-, Gruppen- und Zugführer, Bereitschaftsleitung, Ausbilder)

 

Fahrzeugbestand zum 31.12.2014:

 

Eigene Fahrzeuge des Ortsvereins:

 

·         Audi A6 Rufname RK VB 11 / 10 (Führungsfahrzeug)

·         Opel Vivaro Rufname RK VB 11 / 19 (MTW mit Notfallausstattung)

·         OV Anhänger

 

Fahrzeuge des DRK Kreisverbandes, die vom OV eingesetzt werden:

 

·         VW-Bus Rufname RK VB 11 / 11 (Alter Fernmeldebus)

·         Mercedes Rufname RK VB 11 / 85 (RTW-Rettungsdienstverstärkung)

 

Fahrzeug des Katastrophenschutzes, welche vom OV genutzt werden:

 

  • KTW-B Rufname RK VB 11 / 93
  • GW-SAN Rufname RK VB 11 / 96


Fahrzeug der Hilfszugabteilung, das vom OV eingesetzt wird:

 

·         Mercedes Rufname RK Hessen 20 / 12 (ELW 2)

 

Bei so einem großen Fahrzeugbestand ist natürlich die Wartung und Instandhaltung von großer Wichtigkeit. Mein Dank geht hier an alle Helferinnen und Helfer, die die eingesetzten Fahrzeuge nach der Benutzung reinigen und wieder mit dem verbrauchten Material auffüllen. Besonderer Dank geht an Lars Krüger, Tim Blotenberg, Philipp Stehling und Paul Schimanski, welche sich auch an „dienstfreien“ Tagen um die Reinigung, den TÜV und die Materialausstattung kümmern.

 

Neubeschaffung von Ausrüstung und Bekleidung:

 

  • Einsatzbekleidung für die neuen Helferinnen und Helfer sowie Ersatzbeschaffung
  • diverses Sanitätsmaterial
  • Notfallrucksack für Opel (ähnliche Ausstattung wie im Rett.Dienst)
  • Moderationskoffer

·         In 2014 wurden die im Jahr 2013 beschlossenen Spinde für das Einsatzpersonal der Rettungsdienstverstärkung im „K-Lager“ angeschafft. Durch die Verkürzung der Wege zum Umziehen, ist es den Einsatzkräften nun noch schneller möglich das Fahrzeug zu besetzen

  • Umbau des OV eigenen Anhängers. Hier wurde überlegt, wie man den Anhänger besser nutzen kann. Durch die Umstrukturierung kann der Anhänger nun auch zur Betreuung der eigenen Einsatzkräfte genutzt werden.
  • Neugestaltung des Eckraumes. Hierzu wurde das alte metallregal entfernt, die Wände gestrichen und ein Fußboden verlegt. Im Anschluss wurde durch die Firma Rodemer ein neuer Eckschrank entworfen und eingebaut.
  • Neubeschaffung von Einmaldecken; hier war eine Neubeschaffung bzw. ein Umdenken notwendig, da die bisher genutzten Wolldecken schwierig in der Reinigung sind und so enorme Kosten verursachen würden.

 

Sitzungen und Besprechungen:

 

Die Leitungskräfte nahmen an den Sitzungen des Kreisausschuss der Bereitschaften teil. Dieser traf sich im vergangenen Jahr 6-mal, um die Belange der Bereitschaften zu vertreten. Weiterhin fanden 3 Vorstandssitzungen statt.

 

Des Weiteren haben sich die Zug-, Gruppen- und Truppführer des 1. Sanitätszuges in 2014  4-mal getroffen, um organisatorische Belange des Zuges zu besprechen.

 

Breitenausbildung:

 

Von den Ausbildern der Bereitschaft wurden im vergangenen Jahr

 

·         17 Lehrgänge „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“

·         4 Lehrgänge „AED Fortbildung“

·         16 Lehrgänge „ Erste Hilfe“

·         1 Lehrgang „Erste Hilfe Fresh-Up“

·         5 Lehrgänge „EH für Berufsgenossenschaften“

·         7 Lehrgang „Erste Hilfe am Kind“

·         11 Lehrgänge „Erste Hilfe Training“

·         47 Lehrgänge „Erste Hilfe Training für Berufsgenossenschaften “

·         1 Lehrgang „Erste Hilfe Training für Lehrer“

·         3 HLW Trainings

 

durchgeführt.

Allgemeines:

 

Wer denkt, wir können nur DRK, liegt falsch. Zwar steht die Rotkreuz-Idee dann meistens doch im Vordergrund, aber gerade die außerdienstlichen Freundschaften und Aktivitäten, sorgen für eine gute Stimmung und einen starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft.

 

Erwähnenswerte Aktivitäten in 2014 waren hier zum einen, der

 

  • 5-tägiger Ausflug nach Eben im Pongau (Österreich). Dieser Ausflug ist bereits zu einer festen Tradition innerhalb der Bereitschaft geworden und man freut sich wenn es wieder heißt, dass ein Ausflug nach Eben im Pongau ansteht.

 

Eine andere erwähnenswerte Aktivität war:

 

  • das Public-Viewing im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2014. Hier wurde am Ortsverein die Möglichkeit geboten, die Spiele der deutschen Nationalmannschaft auf einer Leinwand zu verfolgen. Schnell stand der Grill, der Beamer wurde am Laptop angeschlossen, die Fanartikel verteil und schon konnte man in gemütlicher Atmosphäre den Gewinn der Weltmeisterschaft bejubeln.

 

Ich möchte nun zum Abschluss meines ersten Berichtes kommen. Ich darf mich im Namen der gesamten Bereitschaftsleitung nochmals bei allen Helferinnen und Helfern, bei allen eingesetzten Ausbildern und unseren Bereitschaftsärzten Herrn Dr. Michael Kremer und Frau Dr. Denise Furdu für die kostbare Zeit bedanken die im Jahr 2014 erbracht wurde.

Ebenfalls gilt mein Dank dem gesamten Vorstand des DRK OV Lauterbach für die tatkräftige Unterstützung.

Für eine ebenfalls tatkräftige Unterstützung in vielen Angelegenheiten möchte ich mich auch bei unserem Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Lauterbach und der DRK-Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst Herrn Ralf Dickel, bei seinen Mitarbeitern in der Geschäftsstelle sowie bei unserem Rettungsdienstleiter Herrn Otfried Trapp bedanken.

Lauterbach, den 15.04.2015

Sebastian Schrimpf

(Bereitschaftsleiter)

Gerno Hanitsch, Jürgen Schad (von links), Thomas Falk Zweiter von rechts), und Ralf Dickel (rechts) ehrten Tim Blotenberg (Dritter von link)und Tobias Ettling für ihre Mitgliedschaft im DRK.

 

Der Vorstand des DRK Ortsvereins Lauterbach. hinten v,l. Thomas Falk, Jürgen Schad, Michael Greb und Gerno Hanitsch. vorne v.l. Dr. Denise Furdu, Sonja Wiegel und Dr. Michael Kremer.

Wir danken allen Spendern und Helfern, die uns im vergangenen Jahr unterstützt haben, allen passiven Mitgliedern, befreundeten Vereinen und Organisationen für die gute Zusammenarbeit sowie den Gewerbetreibenden und Privatpersonen, die uns mit Materialien, aber auch Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Ohne sie alle wäre die Rotkreuzarbeit in Lauterbach nicht denkbar. Vielen Dank!

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