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16. Januar 2020

Innenminister Beuth überreich Förderbescheide in Höhe von 620.000€

Innenminister Peter Beuth übergibt Förderbescheide in Höhe von 620.000 Euro an die Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz

Hessens Innenminister Beuth mit Vertretern der Hilfsorganisationen und Mitgliedern des Ortsverein Lauterbach.

Wiesbaden/Bensheim. Innenminister Peter Beuth hat heute auf dem Hessentag in Bensheim die Förderbescheide für das Jahr 2014 an die Hilfsorganisationen im Hessischen Katastrophenschutz in Höhe von insgeamt rund 620.000 Euro übergeben. Die Vertreter der Landesverbände des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Malteser Hilfsdienstes e.V. nahmen die Bescheide am Stand der Hilfsorganisationen in der Landesausstellung entgegen.

Das Land Hessen fördert die im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen wie kaum ein anderes Land. Die Fördermittel dienen u.a. der Sicherstellung einer angemessenen Ausbildung der Helferinnen und Helfer durch die Organisationen nach den Vorgaben des Landes. Darüber hinaus fördert das Land die Anschaffung der persönlichen Schutzausrüstung für die Helferinnen und Helfer. Zusätzlich erhalten die Landesverbände der Hilfsorganisationen einen Zuschuss zu den Verwaltungskosten sowie für kleinere Baumaßnahmen.

Staatsminister Beuth lobte die Hilfsorganisationen, die mit ihren vielen tausend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern eine tragende Säule des Hessischen Katastrophenschutzes sind: „Unsere Hilfeleistungsstruktur wäre ohne Ihr ehrenamtliches Engagement nicht denkbar. Was die vielen tausend Helferinnen und Helfer hier ehrenamtlich leisten, ist beispielhaft. Hierfür gebührt Ihnen unser aller Dank und unsere Anerkennung“, so Innenminister Beuth.


Die Landesverbände der Hilfsorganisationen sind wichtige Partner des Landes bei der Sicherstellung des Katastrophenschutzes in Hessen.

Hintergrund:

Der Hessische Katastrophenschutz verfügt über rund 22.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Traditionell stellen die Feuerwehren mit über 15.600 Feuerwehrangehörigen den größten Anteil. Die Hilfsorganisationen stellen zusammen 7.150 Helferinnen und Helfer. Die Helferinnen und Helfer der weißen Organisationen sind in den Sanitäts- und Betreuungszügen aktiv. Die Sanitätszüge retten Verletzte und Kranke, betreiben Behandlungsplätze/ Patientensammelstellen und transportieren Kranke und Verletzte in Krankenhäuser. Die Betreuungszüge übernehmen die Hilfeleistung für Betroffene. Sie verpflegen, versorgen mit Gegenständen des täglichen Bedarfs und schaffen Möglichkeiten für eine vorübergehende Unterbringung von Betroffenen. Im Hessischen Katastrophenschutz sind 38 Sanitätszüge, 4 Medizinische Task Forces und 52 Betreuungszüge vorgesehen, so dass eine flächendeckende Versorgung sichergestellt ist. Die DLRG stellt die Helferinnen und Helfer für den Aufgabenbereich der Wasserrettung im Hessischen Katastrophenschutz. Die Wasserrettungseinheiten leisten Hilfe bei Naturkatastrophen und Unglücksfällen. Sie retten Menschen und Tiere aus Wasser- oder Eisgefahren. Nach dem Katastrophenschutzkonzept des Landes unterhält Hessen 10 Wasserrettungszüge und 9 erweiterte Wasserrettungsgruppen. Das Land stellt darüber hinaus auch die Ausstattung der Einheiten sicher. So wurden seit dem Jahr 2008 in einer bundesweit beispielhaften Ausstattungsoffensive über 30 Millionen Euro in die Ausstattung investiert. Die Helferinnen und Helfer verfügen heute über die umfassendste und modernste Ausstattung in der Geschichte des Hessischen Katastrophenschutzes.

12. Juni 2014 15:54 Uhr. Alter: 7 Jahre